Die Kraft der Gewürze – uraltes Wissen neu entdeckt

Gewürze Titelbild

Woran denkst du, wenn du das Wort „Gewürze“ hörst? An alte Glasfläschchen, die in einem vergessenen Regal in der Küche vor sich hin stauben? Die eine Hälfte davon längst abgelaufen und die andere Hälfte nutzlos, da spontan gekauft? Wenn das der Fall ist, dann lass dich jetzt von uns auf den neuesten Stand bringen, denn: Gewürze haben ihr verstaubtes Image längst abgelegt.
Gewürzmischungen sind mittlerweile ein beliebtes Lifestyle-Produkt und das nicht ohne Grund. Eine gut zusammengesetzte Gewürzmischung kann viel mehr, als nur Gerichte verfeinern. Eigentlich wusste das auch schon Oma und hat ihre Gewürze dementsprechend auch eingesetzt – zum Beispiel, um ihr Wohlbefinden zu steigern. Wie heißt es so schön: Everything new is well forgotten old. Alles Neue ist gut vergessenes Altes. Wir bringen das gute alte Wissen wieder an die Oberfläche. In diesem Artikel zeigen wir dir die ganze geballte Kraft der Gewürze und wie du diese einsetzen kannst, um dich wohler zu fühlen.

1. Was sind Gewürze?

Das Wort „Gewürz“ kommt vom althochdeutschen „wurz“ und bedeutet „Wurzel“. Gewürze sind frische, getrocknete oder bearbeitete Pflanzenteile, die wir bei der Zubereitung von Speisen und Getränken nutzen. Mit Pflanzenteilen sind sowohl Blätter, Blüten, Rinde und Wurzeln als auch Früchte und Saft gemeint. Gewürze sorgen für die Geschmacksverbesserung unserer Speisen und Getränke, weil sie reich an ätherischen Ölen sind. Sie werden aber nicht nur in der Küche verwendet. Die ätherischen Öle können auch durchaus auf unser Wohlbefinden wirken und werden von jeher in der Naturheilkunde eingesetzt.

2. Wertvoll wie Gold: Die Geschichte der Gewürze

Es gab eine Zeit, als Gewürze noch so kostbar und wichtig waren wie das Erdöl heute. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit waren Gewürze sehr wertvoll und spielten eine große Rolle in der Wirtschaft und in der Politik. Manche Gewürze wurden sogar als Statussymbol angesehen. Das lag daran, dass sie nicht nur zum Würzen verwendet wurden, sondern auch als Konservierungsstoffe und als wichtige Grundlage für Arzneimittel dienten. Gewürze standen in einer Reihe mit Gold, Edelsteinen und Seide.

Die meisten Gewürze, die wir heute kennen, waren auch schon lange vor dem Mittelalter bekannt. So wurde zum Beispiel die Verwendung von Koriander vor 23.000 Jahren in Israel nachgewiesen. Es dauerte viele Jahrhunderte und bedurfte einer Vielzahl geographischer Entdeckungen, bis Gewürze den Status erreichten, den wir heute kennen. Heutzutage sind Gewürze zwar nicht mehr Gold wert, allerdings gibt es ein Gewürz, das nah dran ist: Safran. Platz zwei belegt Vanille, das drittteuerste Gewürz ist Kardamom.

3. Gewürze vs. Kräuter: Was ist der Unterschied?

Eigentlich kann man Kräuter und Gewürze synonym verwenden. Wenn man aber ganz genau sein möchte, so gibt es einen feinen Unterschied. Man kann Gewürze nach der Herkunft oder nach Pflanzenteilen klassifizieren.

Gehen wir nach den Pflanzenteilen, so erhalten wir die folgende Übersicht:

  • Blüten und Knospen (Safran, Gewürznelken, Kapern)
  • Blätter (Lorbeerblätter)
  • Früchte und Samen (Pfeffer, Vanille, Anis, Muskatnuss)
  • Wurzeln (Zwiebel, Ingwer, Kurkuma)
  • Rinde (Zimt)

Es gibt auch Pflanzen, bei denen mehrere Bestandteile für Gewürze verwendet werden, so zum Beispiel Kümmel oder Zimt.
Möchte man nun zwischen Kräutern und Gewürzen ganz genau unterscheiden, so gilt folgendes: Zu den Kräutern zählen die Pflanzenteile Blätter, Sprossen und Blüten. Dementsprechend fallen unter Gewürze die Pflanzenteile Blätter, Rinde, Wurzeln, Früchte und Samen. Wir nennen jedoch alles der Einfachheit halber „Gewürze“.

4. Die wunderbare Vielseitigkeit der Gewürze

Gewürze sind die stillen Helden unseres Alltags. Wie wichtig sie für uns sind, würden wir wahrscheinlich erst merken, wenn sie plötzlich weg wären. Das Essen wäre fad und langweilig, wir hätten keine aromatischen Cocktails und könnten unserem Bauchweh nicht mit einer Tasse Anis-Aufguss den Garaus machen (13). Gewürze sind Allround-Talente, und zwar nicht nur in der Küche, sondern auch in der Hausapotheke.

Gewürze in der Küche

Gewürze nutzen die meisten von uns für das Verfeinern von Speisen. Mit einer Gewürzmischung können wir den Geschmack von wenig spannenden Lebensmitteln verstärken oder einen unliebsamen Beigeschmack komplett neutralisieren. Außerdem werden bestimmte Gewürze zum Färben von Lebensmitteln verwendet. So bekommt Reis durch die Zugabe von Kurkuma eine wunderschön goldene Farbe. Und: Manche Gewürze sind prima Konservierungsstoffe, Chili zum Beispiel. Aber blicken wir mal über den Tellerrand unserer Küche hinaus, denn Gewürze können noch viel mehr.

Gewürze in der Pflanzenheilkunde

Und hier kommt das gute alte Wissen von der Kraft der Gewürze auf. Dass viele Gewürze zu medizinischen Zwecken genutzt werden können, wusste man schon vor langer Zeit. So hat zum Beispiel die berühmte Universalgelehrte Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert auf die Heilkraft von Gewürzen hingewiesen. In ihrem natur- und heilkundlichen Werk „Causae et Curae“ gibt sie Anweisungen dazu, welches Symptom man mit welchem Mittel heilen kann. In ihren Ausführungen spielt die Kräuterheilkunde eine wichtige Rolle.

Auch heute noch nutzen viele von uns alte Hausmittel, allerdings greifen wir meistens eher auf Tees und Umschläge zurück. Die positive Wirkung von Gewürzen ist leider in Vergessenheit geraten. Dabei beschäftigen sich die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und die Phytopharmazie (Herstellung von pflanzlicher Medizin) mit mehr als nur Kamillen- und Pfefferminztee.

Die Pflanzenheilkunde ist eine der ältesten medizinischen Therapien. Seit jeher wird sie überall auf der Welt eingesetzt: zur Anregung der Verdauung, zur Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems, zu Förderung der Konzentration, zum Entspannen, einem besseren Schlaf und vielem mehr. Die Pflanzenheilkunde erforscht also die Inhaltsstoffe der Heilpflanzen hinsichtlich ihrer therapeutischen Wirkung. Dabei werden nur ganze Pflanzen oder Pflanzenteile (wie oben beschrieben) angewendet, jedoch keine isolierten Einzelstoffe. Da die Pflanzenheilkunde zum Teil auf traditioneller Medizin gründet, spielen beim Einsatz von Gewürzen als Heilmittel überliefertes Wissen und alte Traditionen eine wichtige Rolle. Und so lassen sich leider nicht immer alle Wirkungen der Heilpflanzen wissenschaftlich beweisen – die Studienlage ist etwas dünn. Nichtsdestotrotz wird an der Reputation der Naturheilkunde gearbeitet. So steckt zum Beispiel der Pharma-Riese Bayer Geld in Untersuchungen der Wirksamkeit von pflanzlichen Medikamenten und besteht darauf, dass auch in der Pflanzenheilkunde „exakte Naturwissenschaft steckt“ (1).

Gewürze in der traditionellen chinesischen Medizin

Bei der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) denken die meisten zunächst an Akupunktur. Dabei ist TCM eine Heilkunst, die aus fünf Säulen besteht, und die Akupunktur ist nur eine davon. Kräuter und Gewürze werden in der chinesischen Heilkräutertherapie als eine weitere Säule aktiv genutzt. Sie ist die wichtigste Heilmethode in der traditionellen chinesischen Medizin und wird zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten eingesetzt.

Wie die europäische ist auch die chinesische Pflanzenheilkunde uralt. Das älteste Buch über die chinesische Medizin stammt aus der Zeit um 2.800 v. Chr. und handelt von der Kräuterheilkunde. Seit Jahrzehnten wird die Wirkung von Pflanzen und deren Bestandteilen in der chinesischen Pflanzenheilkunde in Studien erforscht. Die chinesische Heilkräutertherapie kann helfen, viele Beschwerden zu lindern und chronische, auch psychosomatische, Erkrankungen unterstützend zu behandeln. Dabei werden meist mehrere Gewürze und Kräuter miteinander kombiniert, um die erwünschte Wirkung zu erreichen. Das Erstaunliche dabei ist, dass es nicht immer besonders außergewöhnliche oder exotische Gewürze sein müssen. Im Grunde kann ein erfahrener Arzt, der im Bereich von TCM praktiziert, mit den Gewürzen, die in einem europäischen Haushalt anzutreffen sind, erfolgreich behandeln. Welche Gewürze auf unser Wohlbefinden wirken können, erfährst du etwas weiter unten.

Gewürze und Vitalpilze

Wenn es um uraltes medizinisches Wissen und Naturheilkunde geht, so kommt man um das Thema Vitalpilze nicht herum. Als Vitalpilze (oder auch Heilpilze) werden Pilze bezeichnet, welche zu Therapiezwecken genutzt werden können. In Deutschland sind Vitalpilze als Heilmittel nicht zugelassen, jedoch werden diese von zahlreichen Naturheilverfahren erfolgreich genutzt. So sind Vitalpilze seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin. Heilpraktiker verwenden Pilze bei der Präventionsmedizin.

Da Pilze nicht zu Gewürzen zählen (tatsächlich sind Pilze eine besondere Lebensform – weder Tier noch Pflanze), beleuchten wir ihre Wirkung in diesem Artikel nicht. Erfahre in unserem großen Vitalpilz-Artikel, alles was es über diese Wunder der Natur zu wissen gibt.

5. Gewürze: Wie unterstützen sie unsere Gesundheit?

Gewürze sind wahre Geheimwaffen, wenn es um unser Wohlbefinden geht. Tatsächlich gibt es heute zahlreiche Hinweise darauf, dass Gewürze

  • antioxidativ
  • entzündungshemmend
  • antitumoral
  • antikarzinogen und
  • glukose- und cholesterinsenkend

wirken können. Außerdem besitzen sie Eigenschaften, die unsere Wahrnehmung und Stimmung beeinflussen. (2)

Zwar ist die tatsächliche Rolle von Gewürzen in der Erhaltung der Gesundheit und beim Schutz vor chronischen Krankheiten noch unklar. Allerdings gab es in den letzten Jahrzehnten Forschungen, welche über gesundheitsfördernde Eigenschaften von bestimmten Gewürzen berichten. (3) Zum Beispiel gibt es Studien, die aufzeigen, dass die Krebsinzidenz in Ländern wie Indien, in denen täglich eine Menge Gewürze konsumiert wird, viel geringer ist (94/100.000) als in Ländern, in denen Gewürze kaum verwendet werden, wie in den USA (318/100.000). (4)

Aber woher kommt eigentlich diese wohltuende Wirkung?

Die gesundheitsfördernden Eigenschaften verdanken die Gewürze ihren bioaktiven Bestandteilen: bestimmten schwefelhaltigen Verbindungen, Tanninen, Alkaloiden und Vitaminen – insbesondere aber Flavonoiden und anderen Polyphenolen. Besonders letztere wirken stark antioxidativ und arbeiten somit für unsere Gesundheit. (2) Hier ist eine kleine Übersicht von Gewürzen und einigen ihrer gesundheitsfördernden Wirkungsweisen:

  • Gewürze, die antioxidativ wirken: Knoblauch (14), Nelken, Rosmarin, Salbei, Oregano, Zimt (2), Paprika, Kurkuma, Kreuzkümmel (6)
  • Gewürze, die das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen senken: Chili, Ingwer, schwarzer Pfeffer, Kurkuma und Knoblauch (2)
  • Gewürze, die den Stoffwechsel ankurbeln: Zimt, schwarzer und roter Pfeffer, Kurkuma, Ingwer und Knoblauch. Diese haben einen vorteilhaften Einfluss auf den Fettstoffwechsel und wirken verdauungsfördernd. (5)
  • Gewürze, die entzündungshemmend wirken: Knoblauch (14), Ingwer, Kurkuma, Koriander und Kreuzkümmel. Diese werden besonders bei der Arthrose-Behandlung gern eingesetzt. (6)

6. Können Gewürze Nebenwirkungen haben?

Wenn Gewürze also mehr können, als nur Geschmack zu geben, dann ist die Frage nach möglichen Nebenwirkungen nur logisch: Wenn etwas auf mein Wohlbefinden wirkt, dann kann es nicht nur positiv, sondern auch negativ wirken. Das stimmt im Grunde. Wie Paracelsus schon um 1538 wusste: „Alle Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist.“ So ungefähr gilt das auch für Gewürze und Kräuter – die Dosis macht den Unterschied. Allerdings sollte man bedenken, dass das für die gesamte Kräuterheilkunde gilt. Dort geht es tatsächlich um die Wirkstoffkonzentration, um die konkrete Pflanzenart, um Kombinationen von Pflanzen und um die individuelle Verträglichkeit. All das gehört in die Hände eines erfahrenen Arztes oder Naturheilpraktikers.

Gewürze, die wir in kleinen Mengen in unserem Alltag verwenden, betrifft das eher nicht – außer, du bist allergisch gegen eine bestimmte Pflanzenart oder verträgst bestimmte Kräuter nicht. Es gibt Menschen, bei denen die sonst so harmlose Pfefferminze, welche häufig gegen Magenbeschwerden eingesetzt wird, eher das Gegenteil bewirkt. Du kennst deinen Körper am besten – du weißt am besten, was dir schmeckt und was du verträgst. Trotzdem möchten wir an dieser Stelle den Hinweis an Schwangere, Kinder, Menschen mit Geschwüren, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Schilddrüsenüberfunktion, Histaminintoleranz, Migräne und Magen-Darm-Beschwerden geben, vor der Verwendung von Gewürzen ihren Arzt zu konsultieren.

7. Gewürzmischungen von Bone Brox: Welche Gewürze passen zu dir?

Lecker essen und sich dabei etwas Gutes tun – das klingt zunächst nach einem Traum. Aber nachdem du um die geballte Power von Gewürzen weißt, kannst du dir das vorstellen, oder?

In diesem Abschnitt möchten wir dir eine Auswahl an Gewürzmischungen von Bone Brox vorstellen. Jede Gewürzmischung ist auf spezielle Bedürfnisse ausgelegt. Die Gewürze bestehen aus 100 % natürlichen Bio-Zutaten, haben keine Zusatzstoffe, Rieselhilfen und Geschmacksverstärker. Diese kleinen Helferlein hauchen nicht nur müden Gerichten neues Leben ein, sondern fördern auch dein Wohlbefinden. Die folgende Übersicht hilft dir dabei, eine Gewürzmischung zu finden, die am besten zu dir passt.

Der Verteidiger – Gewürzmischung
Inhaltsstoffe: Zwiebel, Knoblauch, Senfsaat, Mandelpilz, Paprika, Tomate, Basilikum, Ingwer, Cumin, Sesam, Pfeffer, Bockshornklee.
Geschmack: Tiefes, leicht erdiges, aber süßliches Aroma.
Motto: Starker Geschmack für starke Genießer!
Benefits: Mandelpilz und Knoblauch gelten als Immunbooster mit wertvollen Antioxidantien; ein gesundes Abwehrsystem wiederum ist der beste Schutz des Körpers vor Krankheitserregern und Beschwerden. (6)

Der Guru – Gewürzmischung
Inhaltsstoffe: Basilikum, Kakao, Thymian, Lavendel, Oregano, Rosmarin, Majoran, Zitronenmelisse, Bohnenkraut, Minze, Fenchel, Anis.
Geschmack: Beruhigender ätherischer Duft und ein leicht bitter-süßliches Aroma, angelehnt an „Kräuter der Provence“.
Motto: Gib dem Alltags-Stress keine Chance!
Benefits: Lavendel und Basilikum erfreut sich in der traditionellen Volksheilkunden und Aromatherapie großer Beliebtheit und sollen für Beruhigung und Entspannung sorgen. (7)

Die Muse – Gewürzmischung
Inhaltsstoffe: Mango, Kokoszucker, Cumin, Kurkuma, Kardamom, Ingwer, Zwiebel, Schwarzkümmel, Bockshornklee, Paprika, Zimt, Pfeffer, Koriandersaat, Galgant, Macis.
Geschmack: Inspirierendes, leicht-mittelscharfes Curry mit dezenter, fruchtiger Süße.
Motto: Bring die Nervenzellen in Schwung!
Benefits: Die Mischung mit ausgewählten Zutaten wie Kurkuma und Kardamom sollen dich mit ihrer Geschmacksexplosion aufrütteln und zu Heldentaten inspirieren.

Die Stimmungskanone – Gewürzmischung
Inhaltsstoffe: Basilikum, mit Bergamotte aromatisierter Schwarztee, Rosmarin, Thymian, Zitrone, Salbei, Zimt, Muskatblüte, Kardamom.
Geschmack: Mediterranes, belebendes und frisches Aroma.
Motto: Erwecke deine Lebensgeister!
Benefits: Basilikum und Earl Grey Tee mit Koffein zaubern herbe Frische auf den Teller und ein Lächeln ins Gesicht. (9)

Der Bauchflüsterer – Gewürzmischung
Inhaltsstoffe: Fenchelsaat, Schwarzkümmel, Cumin, Senfsaat, Igelstachelbart, Bockshornkleesaat, Kardamom.
Geschmack: Klassische Gewürzmischung aus Südasien mit leicht bitterem, mild-scharfem Aroma.
Motto: Zaubere Wohlbehagen in deinen Bauch!
Benefits: Der Vitalpilz Igelstachelbart und auch Fenchel sollen laut traditioneller Volksmedizinen die Verdauung unterstützen. (10)

Die Strahlende – Gewürzmischung
Inhaltsstoffe: Zwiebel, Pfeffer, Paprika, Judasohr, Knoblauch, Ingwer, Sternanis, Koriandersaat, Fenchel, Zimt, Zitronengras, Kardamom, Gewürznelken.
Geschmack: Anregend scharf und würzig-frisch, mit einer sanft-süßen Note.
Motto: Sprühe vor Vitalität!
Benefits: Judasohr und Schwarzer Pfeffer gelten in traditionellen Volksmedizinen als wirkungsvolle Unterstützer eines funktionierenden Stoffwechsels, der unabdingbar ist für sichtbare Vitalität. (11)

Der Gaumenschmeichler – Gewürzmischung
Inhaltsstoffe: Tomate, Zwiebel, Paprika, Salz, Rauch, Koriandersaat, Steinpilz, Shiitake, Pfeffer, Thymian, Estragon, SENFSAAT, Macis, Sternanis.
Geschmack: Unvergleichliches würziges Aroma, das dem fünften Geschmackssinn schmeichelt.
Motto: Schmecken und Wohlfühlen!
Benefits: Der Shiitake-Pilz besticht zum einen durch seinen intensiven UMAMI-Geschmack und gleichzeitig durch ein breites Spektrum an Biovitalstoffen, die nicht nur in der Traditionellen Chinesischen Medizin für Aufsehen sorgen. (12)

Natürlich sind in unseren sorgfältig zusammengestellten Gewürzmischungen nur kleine Mengen der jeweiligen Zutaten enthalten. Sie können deshalb eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise für eine allgemeine Gesundheit und den Stoffwechsel unterstützen, aber nicht ersetzen.

Für mehr gesunde Routinen empfehlen wir eine Kombination unserer Gewürzmischungen und kostenlosen Lifestyle-Guides, die du mit jedem Kauf einer Gewürzmischung per Mail zugesandt bekommst.

Fazit:
Die einstmaligen Weisheiten über die Kraft der Gewürze sind in Vergessenheit geraten. Die Rolle der Gewürze wird heute stark unterschätzt. Dabei haben Kräuter und Gewürze eine herausragende traditionelle Verwendungsgeschichte mit einer starken Verbindung zur Gesundheit. Zwar steckt der wissenschaftliche Nachweis der heilenden Wirkung von Gewürzen immer noch in den Kinderschuhen, aber das hindert niemanden nicht daran, sich jeden Tag etwas Gutes zu tun. Und dafür reicht schon mal eine Prise Kurkuma oder ein Blättchen Basilikum.

(1) https://www.research.bayer.de/de/phytotherapie-heilpflanzen-neue-anwendungen.aspx

(2) T Alan Jiang, Health Benefits of Culinary Herbs and Spices, Journal of AOAC INTERNATIONAL, Volume 102, Issue 2, 1 March 2019, Pages 395–411
https://doi.org/10.5740/jaoacint.18-0418

(3) https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/can-everyday-spices-make-you-healthier

(4) Kunnumakkara AB, Sailo BL, Banik K, et al. Chronic diseases, inflammation, and spices: how are they linked?. J Transl Med. 2018;16(1):14. Published 2018 Jan 25. doi:10.1186/s12967-018-1381-2 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5785894/

(5) Krishnapura Srinivasan, Spices as influencers of body metabolism: an overview of three decades of research, Food Research International, Volume 38, Issue 1, January 2005, Pages 77-86 https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0963996904001826

(6) Dr. Lipi Roy, Can everyday spices make you healthier?, Harvard Health Letter, February 2016
https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/can-everyday-spices-make-you-healthier

(7) Koulivand PH, Khaleghi Ghadiri M, Gorji A. Lavender and the nervous system. Evid Based Complement Alternat Med. 2013;2013:681304. doi:10.1155/2013/681304
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3612440/

(8) YaserMasoumi-Ardakani, Hossein Mahmoudvand, Amin Mirzaei, Khadijeh Esmaeilpour, Hamed Ghazvini, Solmaz Khalifeh, Gholamreza Sepehri, The effect of Elettaria cardamomum extract on anxiety-like behavior in a rat model of post-traumatic stress disorder, Biomedicine & Pharmacotherapy, Volume 87, March 2017, Pages 489-495 https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0753332216315554?via%3Dihub

(9) Singletary, Keith. (2018). Basil: A Brief Summary of Potential Health Benefits. Nutrition Today. 53. 92-97. 10.1097/NT.0000000000000267
https://www.researchgate.net/publication/324085682_Basil_A_Brief_Summary_of_Potential_Health_Benefits

(10) Badgujar SB, Patel VV, Bandivdekar AH. Foeniculum vulgare Mill: a review of its botany, phytochemistry, pharmacology, contemporary application, and toxicology. Biomed Res Int. 2014;2014:842674. doi:10.1155/2014/842674
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4137549/

(11) https://de.wikipedia.org/wiki/Judasohr#Chinesische_Medizin

(12) Avinash J, Vinay S, Jha K, Das D, Goutham BS, Kumar G. The Unexplored Anticaries Potential of Shiitake Mushroom. Pharmacogn Rev. 2016;10(20):100–104. doi:10.4103/0973-7847.194039
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5214552/

(13) http://www.arzneipflanzenlexikon.info/anis.php

(14) S. Bäumler, Heilpflanzen Praxis Heute, Arzneipflanzenportäts. Verlag Elsevier, 2. Auflage / Hiller, K., M.F. Melzig. Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Spektrum, Akademischer Verlag 2010, 2. Auflage